Startseite

Über mich

La torta di Denise bei Facebook

Dienstag, 28. Oktober 2014

Aufbau des "Torten-Art" Standes und letzte Vorbereitungen auf dem Hotelzimmer

Die Fahrt verging wie im Flug.
Meine "Torten-Schwester" Melanie und ich hatten uns viel zu erzählen. Und mit Unterhaltung fährt es sich ja bekanntlicherweise viel "schneller".

Vor der Messehalle, der "Esslingen live – Kultur und Kongress GmbH", angekommen, hielten wir erst einmal Ausschau nach dem, von Silvia, gebuchten Messestand.
Er war recht klein, ABER dafür sehr praktisch direkt neben der Eingangstüre des Saales, in der  später die Exponate ausgestellt werden würden. 

Ehrfurchtsvoll betrachteten Melanie und ich den Raum. Morgen sollten unsere Schaustücke dort ihren Platz finden... Noch war er ja komplett Torten-frei.


Nach einer kurzen Besprechung mit Silvia und ihrem Mann ging es dann ans Ausladen des Hängers, und an das Aufbauen des Standes.
Irgendwann war dann auch die Ware in die Regale eingeräumt, und so schickte uns Silvia ins Hotel, da sie wusste, das wir unsere Schaustücke noch fertig machen mussten.

  Ein Hotelzimmer mit ganz viel Feenstaub....

Im Hinterhof des Hotels, auf dem sich auch der Parkplatz befand,  war eine ausländische Kneipe, deren Nationalität ich noch immer nicht benennen kann.
UND wir waren die Attraktion der Kneipenbesucher (ausschließlich Männer), die Bauklötze gestaunt haben, was wir da so alles aus dem Auto trugen. 
Der Lacher meinerseits war, als ich meinen Werkzeugkoffer holte. Da fragte mich doch tatsächlich einer der Kerle, ob wir denn Ärzte seien. 
Ich erklärte ihm dann, das wir "Cake Designer" sind.  
Na ja, ich musste einfach ein bisschen angeben und der Sinn dieser Aussage war erreicht:
die Fragezeichen in ihren Gesichtern waren riesig!

Das Zimmer war einfach, aber dennoch schön und vor allem sauber (was für mich ja das allerwichtigste ist), leider mit Fenster zum Hinterhof. 
Die Geräuschkulisse, der Kneipe, hörte man daher bis in den späten Abend. 

Jaaaa und dann ging es ans Auspacken und Vorbereiten.

Zwei Schautorten im Hotelzimmer:

 Und wenn jetzt, bei den folgenden Fotos, irgendwelche Wettbewerbsteilnehmer entrüstet aufschreien sollten, das da ein Metallstab in der Torte steckt; Leute beruhigt Euch, der wurde natürlich entfernt!

 Für alle nicht Wettbewerbsteilnehmer zum Verständnis, des eventuellen Aufschreis, ein Auszug aus den Wettbewerbsregeln für Hochzeitstorten:

Tortenständer und innere lebensmitteltaugliche Stützen sind erlaubt.
  
Will heißen: Holz, jedoch kein Metall!!! Aber wie gesagt, der Spieß wurde entfernt!!!
  
Melanies wunderschönes Schaustück noch unvollendet. 

 Chaos auf dem Bett

 Ich, beim Vollenden meiner Schautorte


 ... es wurde wirklich hart gearbeitet

Melanie beim Anbringen ihrer Pailletten

 .... fast fertig (und mein armer Rücken auch)

Irgendwann legten wir für ein paar Stunden (es waren nicht wirklich viele) eine Pause ein. 
Wir waren nämlich noch zum IGT-Vereinstreff verabredet. 
Zudem hatten wir Hunger....

Meine "Venezia-Torte" wurde sicher verstaut


Lange blieben wir nicht.
Nachdem wir gesättigt und eingedeckt mit Red Bull und Süßigkeiten (und ich, dank eines Glases Rotwein recht benebelt) zum Hotelzimmer zurückgekehrt sind, machten wir uns an die Fertigstellung von Melanies Exponat. 

Na ja zumindest Melanie; ich musste erstmal das schummerige Gefühl in meinem Kopf, mit Kaffee und Red Bull vertreiben. Dann spielte ich "Aschenbrödel" indem ich die runden, schönen Pailletten von den nicht so schönen trennte.

                                                  ... und wieder gaaaanz viele Pailletten

Melanie wollte den obersten Dummie mit silbernem essbarem Glitzerspray einsprühen. 
Kurzerhand wurde der Transportkarton als Spritzkabine umfunktioniert und der eingedeckte Dummie mit Drehteller dort platziert.   
Ideen muss man haben...



... und los ging es
Übrigens, die Lichtpunkte, auf den folgenden Fotos, sind die vielen Silberpartikel die überall in unserem Zimmer umherschwebten.



Es war einfach zu schön...
Das Spray verströmte einen wundervollen Duft.
Nur die Putzfrau, die am nächsten Tag unser Zimmer säubern musste, die tat uns dann doch ein bisschen leid.


 


Dann kamen die Ruffles an die Reihe. Melanie und auch ich (ich entwarf nur die Musterstücke) bastelten bis tief in die Nacht. 

Bitte verlangt nieeeemals von mir Ruffles zu machen.... 
Das ist echt nicht meine Welt *grins*! 


 Melanie in der Fertigstellung ihres "Babys"





Irgendwann, ca. gegen 3 Uhr morgens, vielen wir total K.O. ins Bett.
Unsere Schaustücke waren fertig, und wir auch.

Ich danke meiner lieben Tortenschwester und Freundin Melanie, das ich von der Entwicklung und der Fertigstellung via Fotomails und auch persönlich dabei sein durfte. Es waren lustige und wundervolle Stunden, die uns zusammengeschweißt haben.
Zudem danke ich ihr, das sie mir ihr O.K. gegeben hat diese tollen Fotos veröffentlichen zu dürfen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen